Der Minimalismus im Webdesign

Da ist so ein Trend

Der Trend zum Minimalismus schreitet auch im Arbeitsumfeld der Web-Entwickler voran. Generell gilt heute, je einfacher ein Design einer Webseite oder App, desto intuitiver ist deren Bedienung. Angefangen hat scheinbar alles mit dem innovativen Produktdesign der Apple-Geräte. Auch ich bin seit einigen Jahren Anhänger von simplem, schönen Design. Sei es im Bereich der Webentwicklung, der Technik oder der Architektur. Mich kann ziemlich viel in diesem Bereich begeistern.

Wie war das früher?

Ich weiß noch genau, wie ich meinen ersten iPod im Jahr 2008 gekauft habe und vom „Click-Wheel“ überaus begeistert war. Heute wird Einfachheit immer mehr zum Luxus und in einer Welt, in der wir von Komplexität regelrecht überflutet werden zum wertvollen Gut. Webseiten bieten regelrecht die Plattform für eine Fülle von Informationen und Grafiken. Neuer Inhalt wird immer wieder auf die Seite geladen, ohne alte Beiträge zu löschen oder vor dem Nutzer versteckt werden.

Müll mich voll!

Speicherplatz ist ja genug da und man fühlt sich nicht gezwungen Daten zu löschen. Immerhin bietet das Web auch den Vorteil unendlich viele Daten an einem Ort zu speichern. Wenn ich da an meinen Cloud-Speicher denke, dann mache ich mir hier nicht mehr viele Gedanken. Noch vor einigen Jahren musste ich mir die Frage stellen, ob meine Festplatte den nötigen Speicherplatz auch wirklich hat. Man war immer wieder angehalten alte Datenbestände aufzuräumen und somit wieder Platz freizugeben.

Wichtig für Seiten im Web sind die folgenden Punkte:

  • Was ist meine Kernaussage?
  • Kann ich Dinge kürzen oder weglassen?
  • Wie bleibt meine Seite über die Zeit schlank?
  • Wie soll mein Content in Zukunft aktualisiert werden?

Alle Inhalte, die dem Nutzer keinen Mehrwert bringen oder keine sinnhafte Funktionalität haben wegzulassen. Durch einfache Menüelemente, die der Anwender global erreichen kann, oder große Bilder, die nicht zu stark ablenken, lassen sich viele Bereiche einer Webseite verbessern. Wen man aber die falschen Inhalte und Elemente der Seite weglässt, dann kann dies auch zur Zerstörung der Webseite beitragen.

Fazit:

Das Ziel des minimalistischen Webdesign muss es sein, die Überflutung an Elementen gegenüber dem Anwender einzugrenzen und eine sinnvolle Nutzung dieser zu hinterfragen. Wenn etwas Neues auf die Webseite kommt, dann muss Altes weichen. Nur so kann der Anwender den Fokus für den wichtigen Inhalt einer Webseite behalten.

Beitragsbild -> https://flickr.com/photos/mwboeckmann/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.